Zwangsverwaltung von Grundstücken und Immobilien

Entsprechend § 152 Abs. 1 ZVG ist unsere Zwangsverwaltung darauf fokussiert, alle Handlungen zu optimieren, die erforderlich sind, um das Objekt in seinem wirtschaftlichen Bestand zu erhalten und eine ordnungsgemäße Benutzung sicherzustellen.

Eine erste Inaugenscheinnahme des Zwangsverwaltungsobjekts wird entsprechend unserer Qualtitätsstandards innerhalb von 24 Stunden durchgeführt, die Inbesitznahme erfolgt sodann nach Unterrichtung der Beteiligten innerhalb von 10 Tagen. In dieser Zeit werden bereits etwaige Miet- und Pachtverhältnisse sowie alle rechtlichen Belange geklärt.

Hierbei werden die primären Aufgaben und Pflichten der Zwangsverwaltung wie folgt in den Vordergrund gestellt:

  • Sicherung des Objekts in seinem wirtschaftlichen Bestand
  • Umfassende Erfassung und Beschreibung des Objekts, der tatsächlichen oder angeblichen Mietverhältnisse, Sicherstellung des Versicherungsschutzes
  • Klärung, Beseitigung und Verhinderung verwertungsschädlicher Miet- und Pachtverhältnisse
  • Gegebenenfalls Verzicht auf Miet- und Pachteinnahmen in bestimmten Fällen (z. B. kurz vor dem Versteigerungstermin)
  • Verbesserung des technischen, kaufmännischen oder rechtlichen Zustandes (z. B. Klärung öffentlich-rechtlicher Rechtsverhältnisse, Schaffung von Rechtssicherheit, betriebswirtschaftliche Sanierung, Ermöglichung von Innenbesichtigungen durch Sachverständige und Interessenten)
  • Befriedigung aus den Nutzungserlösen (unter Einhaltung der Bewirtschaftungsgrundsätze)

In Absprache mit dem zuständigen Amtsgericht sowie dem betreibenden Grundpfandgläubiger berichten wir regelmäßig über die Verfahrenssachstände und erörtern in Problemfällen die weitere Vorgehensweise in persönlichen Gesprächen.

„Die Systematik unseres professionellen Engagements verbindet juristische und betriebswirtschaftliche Expertise mit Empathie und Leidenschaft für jedes Mandat.”
Dr. Holger-René Bruckhoff, LL.M.